Selbsterkenntnis erlangen und Stress bewältigen!

Mit effektiver Übung: Endlich mehr Gelassenheit, Glück und Ruhe

Du möchtest mit mehr Leichtigkeit durch den Alltag gehen? Mit Streit gelassener umgehen? Kleine Krisen des Alltags mit innerer Ruhe bewältigen und dadurch glücklicher sein?
In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie du ganz einfach zu einer gesunden Selbsterkenntnis gelangst – und dafür gebe ich dir eine praktische und gleichzeitig hochwirksame Übung mit.

Höre hier unseren Blogartikel bequem als Audiodatei:

Oder schau die das Video in unserem You Tube Kanal an

Muss Selbsterkenntnis nur über denken also im Kopf stattfinden?

Ich habe Selbsterkenntnis immer mit einem kognitiven Prozess verbunden, etwas das im Kopf stattfindet. Ein verstehen und reflektieren durch den Geist.
Heute weiß ich, aus eigener Erfahrung, es gibt noch einen weiteren Weg um Selbsterkenntnis zu erlangen. Einen, wie ich finde, leichteren und oftmals auch effektiveren. Und darum soll es heute gehen.

„Ich denke, also bin ich“. Das hat Descartes vor einigen Jahrhunderten gesagt und das ist bis heute durchaus richtig.

Aber heute wissen wir, dass unser Nervensystem und unser Gehirn, in einer direkten Wechselwirkung stehen. Also unser Nervensysthem steuert oder beeinflusst unsere Gedanken und andersrum.

Das zentrale Nervensystem

Das zentrale Nervensystem (ZNS) besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark. Es hat die Aufgabe, viele verschiedene Arten von eintreffenden sensorischen Informationen zu verarbeiten.

Es verarbeitet alle Empfindungen, vom physischen Gefühl von Kälte oder Hitze bis zum Gefühl des Ungleichgewichts in einem inneren Organ. Hier beginnt auch eine bewusste Körperbewegung, indem die Wirkung der Skelettmuskulatur gesteuert wird.

Und weil das für unser Überleben von entscheidender Bedeutung ist, sind Gehirn und Rückenmark gut geschützt. Das Gehirn (lat. Cerebrum) ist durch den Schädel und das Rückenmark (lat. Medulla spinalis) durch die Wirbelsäule geschützt.

Erst beide zusammen, sind eine Art Universallwerkzeug sozusagen, das von Geburt an eingebaut ist.

Und das ist eine gute Nachricht, nicht nur für alle, die sich gern bewegen oder eh schon viel zu viel mit dem Geist arbeiten müssen also eh ständig denken müssen.

Das bedeutet nämlich, wir können auch über unser Nervensystem an unserer Selbsterkenntnis arbeiten, ohne den klassischen kognitiven Prozess über reflektieren und nachdenken.

Wie können wir unser Nervensystem als Werkzeug einsetzen?

Heute, in der VUCA Welt, in der sich alles rasend schnell verändert und wir jeden Tag von tausenden Eindrücken geradezu überrollt werden, wird unser Nervensystem ständig aktiviert.

Wir verarbeiten, bedingt durch die Flut an äußeren Eindrücken, ein vielfaches mehr an Gedanken jeden Tag, als in früheren Zeiten.

Deshalb müssen wir heute, oft erst wieder lernen, unsere Gedanken und unser Nervensystem zu beruhigen – bevor wir uns überhaupt ganz wahrnehmen können. Um Dinge für uns zu verändern bzw. glücklicher oder weniger gestresst zu sein, müssen wir zuerst anfangen abzuschalten und unseren Geist beruhigen!
Aber vielleicht geht es Euch wie mir, ich finde es manchmal sehr schwer meinen Geist zu beruhigen, gerade wenn ich voll im Stress bin und tausend Dinge zur gleichen Zeit passieren. Wenn alle etwas von mir wollen und ich mich zwischen Beruf, Familie und Freizeit hin und her geworfen fühle.

Für mich ist es dann leichter, die Wirkung einer aktiven Übungen als Werkzeug zu nutzen, um eine Entspannung oder Erleichterung für mein überanstrengtes Nervensystem zu erreichen. Und so „schlage ich auch zwei Fliegen mit einer Klappe“, den sobald mein Nervensystem herunterfährt, beruhigen sich auch meine Gedanken.

Dass ist ein sehr zeitgemäßer Schlüssel aber auch ein sehr effektiver Weg für viele von uns. Den Selbsterkenntnis will vor allem eines „Bewusst-machen“, wer oder wie man gerade ist.

Warum ist der Atem so ein Werkzeug?

Das zentrale und periphere Nervensystem kann auch durch seine vorherrschende Aktivität weiter klassifiziert werden: autonom, sympathisch, parasypathisch und somatisch.

Für uns sind in diesem Zusammenhang aber nur das sympathische und parasympatische Sytem relevant.

Das sympatische Nervensystem ist der Krisenmanager des Körpers. Es wird in Stresssituationen aktiviert und koordiniert eine Reihe an Reaktionen wie z.B.:

– die Beschleunigung des Herzschlages

– die Freisetzung von Glucose für schnelle Energie.

Es ist also unser Alarmsystem im Gegensatz zum nährenden und relaxten Zustand des Körpers, wenn das parasympatische Sytem aktiv ist.

Wenn wir nun also, lang und tief, durch das rechte Nasenloch ein und ausatmen, aktivieren wir eher das symatische Nervensystem.

Atmen wir durch das linke Nasenloch, aktivieren wir das parasympatische Nervensystem. Diese Wirkung wird durch die Zweiteilung des menschlichen Energiesystems erklärt.

Die Atmung durch das linke Nasenloch ist verbunden mit:

– kühlend, aufnehmend, Ruhe, Empfindsamkeit, Mitgefühl und Synthese

Demnach wird die weibliche, endspannte und intuitive Energie über die linke Körperhälfte und die Atmung durch das linke Nasenloch angeregt.

Die Atmung durch das rechte Nasenloch ist verbunden mit:

-wärmend, planend, Tatkraft, Wachsamkeit, Willensstärke, Konzentration, Handlungsbereitschaft.

Somit wird die männliche, aktive, intellektuelle Energie über die rechte Körperhälfte und somit über die Atmung durch das rechte Nasenloch versorgt.

Dieser Einteilung folgen auch die momentanen Erkenntnisse der Gehirnforschung. Danach gibt es zwischen den beiden Gehirnhälften eine ähnliche Arbeitsteilung, allerdings ist sie zwischen links und rechts umgekehrt, weil sich die Nervenbahnen im Gehirnstamm kreuzen.

 

Zusammengefasst heißt das:

Wenn ich, gestresst bin, zu viel Arbeit auf dem Tisch habe, mit jemandem Streit hatte, mich über etwas oder jemanden geärgert habe oder einfach nur einen Tag habe, mit sehr vielen Eindrücken und unterschiedlichen Emotionen. Dann ist mein sympatisches Nervensystem voll angeregt und aktiviert.

Und jetzt verfallen viele von uns, in typische Stressmuster und wir reagieren im Autopilot immer auf die gleiche, oft destruktive Art und Weise.

Wir sind weniger effektiv, kreatives arbeiten fällt schwerer und vielleicht machen wie sogar mehr Fehler als sonst. Macnhe strengen sich noch mehr an, andere machen alle Dinge noch schneller und wieder andere versuchen ausstehendes mit Druck und Gewalt zu erzwingen. Je nach Persönlichkeit, reagiert jeder auf die ihm eigenen Art und Weise.

Und der einfachste sowie schnellste Weg, zur Ruhe zu kommen, sich abzukühlen, aus diesen Emotionen auszusteigen, aus dem sprichwörtlichen Hamsterrad auszusteigen →  ist das Atmen durch das linke Nasenloch.

Und sobald wir das für min. 3 Minuten tun, den solange braucht der Körper auf jeden Fall, um überhaupt reagieren zu können, werden wir viele positive Nebenwirkungen feststellen.

Angefangen von dem veränderten Gefühl das sich im Körper einstellt. Ich selbst mag das kribbeln in den Füßen und Händen gepaart mit einer angenehmen dichte oder schwere im Körper. Über die realtivierende Wirkung die sich im Geist einstellen kann. Vielleicht machst du die Erfahrung, plötzlich die Welt nicht mehr sofort retten zu müssen. Bishin zu neuen Ideen und mehr Kreativität im Umgang mit der aktuellen Situation. Bei manchen taucht die Lösung für ein Problem plötzlich auf und bei anderen, gelingt der Umgang mit einer schwierigen Person müheloser.

Daher ein Werkzeug, dass wir jederzeit am Arbeitsplatz oder auch zu Hause einsetzen können, wenn das Ziel kühlend, aufnehmend, Ruhe, Empfindsamkeit oder Mitgefühl und Intuition gebraucht wird.

Atemübung

  • Setz dich aufrecht hin. Füße flach auf den Boden.
  • Schließe mit dem Daumen deiner echten Hand, Finger zeigen nach oben, dass recht Nasenloch. (Oder nutze den Ringfinger und klappt die restlichen Finger nach unten. Siehe Foto oben)
  • Atme nun 1-3 Minuten, lang und tief durch dein linkes Nasenloch.
  • Wenn du möchtest, kannst du deine Atemzüge z.B. zählen, um den Fokus deiner Gedanken auf der Atmung zu halten.
  • Du kannst auch mit der Atmung im Bauch beginnen und nach und nach immer tiefer, hoch bis in die Lungenspitzen atmen.
  • Wenn es angenehm für dich ist, schließe die Augen. Und sonst suche dir einen Punkt in der Ferne, auf welchem du deinen Blick ruhen lassen kannst.
  • Wenn sich Ungedult oder Ärger zeigen, versuche zu wiederstehen und rufe dir dein Ziel wieder ins Bewusstsein. Du möchtest weg von und hin zu etwas, einem Gefühl einem Zustand oder dich auf etwas bestmöglich vorbereiten.

Das könnte Dich auch intressieren:

Meditation und Persönlichkeitsentwicklung –
ein perfect match

Meditation und Persönlichkeitsentwicklung - ein perfect match

3 Stufen der Persönlichkeitsentwicklung: Von Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstveränderung

Die 3 Stufen der Persönlichkeitsentwicklung

 Nutzen Sie dieses Wissen für sich!

Wie, erfahren Sie in unserem neuen Mentoring Program!

Mentoring Program

Für alle, die klarer, erfolgreicher und authentischer werden möchten.

Sie suchen einen passenden Mentor, der Ihnen hilft, Sie motiviert und unterstützt:

  • herauszufinden was Ihnen im Weg steht um endlich das zu erreichen, was Sie wirklich wollen?
  • ins Herz und ins Fühlen zu kommen.
  • 100% authentisch und echt zu sein.
  • ein starkes Selbstwertgefühl aufzubauen und mehr Energie im Leben zu haben.

Wir begleiten und unterstützen Sie, für mehr Erfolg und Zufriedenheit in allen Lebensbereichen.

Wir arbeiten auf Hochtouren an unserem neuen Mentoring Programm. Es wird ein kraftvolles Paket aus Online-Training mit flankrierenden Maßnahmen aus Meditation, Yoga und anderen Disziplinen. Ein Team an Spezialisten wird Sie über einen Zeitraum begleiten und sicherstellen, dass Sie erreichen was Sie sich vorgenommen haben.

Verpass den nächsten Abflug nicht!

Das nächste Mentoring Programm startet im Sommer 2021.